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Riester Rente Aktuell


Die Riester Rente ist mittlerweile zu einem der beliebtesten Produkte für die private Altersvorsorge geworden. Dies ist auch durchaus nachvollziehbar, denn die private Zusatzrente, für die der ehemalige Arbeitminister Walter Riester Namenspate ist, bietet einige Pluspunkte. An erster Stelle steht hierbei sicherlich die staatliche Zulagenförderung, durch die sich der Gesetzgeber unmittelbar am Aufbau des finanziellen Polsters beteiligt.

Wichtiges für Riestersparer

So investiert er für jeden förderberechtigten Riestersparer, der vier Prozent seines Einkommens anlegt, 154 Euro pro Jahr als Grundzulage in den Riestervertrag. Hat der Riestersparer Kinder, honoriert dies der Gesetzgeber mit weiteren 185 Euro oder 300 Euro pro Kind und Jahr, abhängig davon, in welchem Jahr das Kind geboren wurde. Hinzu kommt, dass die Beiträge, die der Riestersparer in seine Riesterrente einzahlt, als Sonderausgaben bis zu einer bestimmten Höhe steuerlich berücksichtigt werden. Die Zulagenförderung ist zwar an die Bedingung gekoppelt, dass es sich bei dem besparten Vorsorgeprodukt um ein zertifiziertes Produkt handeln muss, aber auch dies kann durchaus als Pluspunkt gewertet werden.

Renditemöglichkeiten

Ein Zertifikat erhalten nämlich beispielsweise nur solche Produkte, bei denen garantiert ist, dass mindestens die einbezahlten und entsprechend der Vereinbarung verzinsten Beiträge sowie die staatlichen Zulagen in vollem Umfang auf jeden Fall wieder an den Riestersparer ausbezahlt werden. Außerdem muss sich der Anbieter verpflichten, sein Produkt für den Riestersparer transparent zu machen, ihn also über das Produkt selbst sowie die Kosten, die Renditemöglichkeiten und die Risiken umfangreich zu informieren. Damit gehören die Produkte rund um die Riesterrente zu den sicheren Produkten, auch wenn das Zertifikat einen Riester Rente Vergleich im Hinblick auf die Qualität und die Rentabilität nicht ersetzen kann. Als weitere Voraussetzung für den Erhalt der staatlichen Zulagenförderung gilt die Förderberechtigung.

Für wen lohnt es sich?

Prinzipiell wurde die Riesterrente für diejenigen entwickelt, die als Pflichtmitglieder Beiträge in die gesetzlichen Rentenkassen einzahlen und damit auch am stärksten von Rentenreformen betroffen sind. Neben sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern gibt es jedoch eine Reihe weiterer Personen, die ebenfalls Anspruch auf die Riesterförderung haben. Hierzu gehören beispielsweise Beamte, Krankengeld- und Arbeitslosengeldempfänger, Kindererziehende, Personen, die Angehörige im eigenen Haushalt pflegen, Soldaten oder Zivildienstleistende. Selbstständige, Freiberufler und diejenigen, die nicht förderberechtigt sind, können dann die Riesterförderung nutzen, wenn ihr Ehepartner direkt förderberechtigt ist.
Die Grundannahme des Gesetzgebers, dass der Riestersparer durch die Riesterrente seinen eigenen Lebensabend absichert, hat Vor- und Nachteile. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass das angesparte Kapital in jedem Fall erhalten bleibt. Im Gegensatz zu anderen Vorsorgeprodukten wie beispielsweise kapitalbildenden Lebensversicherungen kann das Guthaben weder gepfändet werden noch muss es im Fall von Hartz-IV aufgebraucht werden. Im Gegenzug ergibt sich jedoch der Nachteil, dass das Guthaben auch nicht vor dem 60. Lebensjahr genutzt werden kann und auch eine Vererbung nur in eingeschränktem Umfang möglich ist. Auf der Suche nach der richtigen BLZ? Banken & Bankleitzahlen finden mit der BLZ Suche Deutschland