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Riester-Rente: In 2018 gibt es mehr staatliche Förderung

Erstellt von am 3. Februar 2018 – 16:450 Kommentare

Riester-Rente: In 2018 gibt es mehr staatliche FörderungWer riestert, kann sich seit Anfang dieses Jahres freuen: Die staatliche Förderung steigt an. Die Zulagen für Kinder bleiben davon allerdings unberührt. Mehr zum Thema gibt es hier zu erfahren.

 

 

 

Voraussetzungen fürs Riestern

Bei Personen, die 20 Jahre lang in einen Riester-Vertrag einzahlen, kommen am Ende allein durch die staatlichen Zulagen 15.500 Euro zustande. Um sie insgesamt zu erhalten, muss ein Riester-Sparer als Minimum vier Prozent seiner Einkünfte pro Jahr in den Vertrag einzahlen (maximal 2.100 Euro, ohne die Zulagen).

Erhöhung der Grundzulage

Die Erhöhung der staatlichen Förderung bei der Riester-Rente betrifft die Grundzulage: Sie hat sich seit dem ersten Januar von ursprünglich 154 Euro auf 175 Euro im Jahr erhöht. Die Zulagen für Kinder bleiben allerdings auf dem alten Niveau: Für jedes Kind, das nach dem 31. 12. 2007 zur Welt kam, bekommen Riester-Sparer nach wie vor 300 Euro zusätzlich im Jahr. Für Kinder, die früher geboren wurden, gibt es 185 Euro.

So wird die oft umstrittene Riester-Rente für viele Privatvorsorger vielleicht doch noch zu einer lohnenden Angelegenheit fürs Rentnerdasein. Wer das Geld für seine private Altersvorsorge eher spielerisch erwirtschaften möchte, kann mit dem Sunmaker-Gutscheincode online sein Glück versuchen. Allein darauf verlassen sollte man sich allerdings nicht.

Optimierung für Arbeitnehmer, die wenig verdienen

Oft wurde an der Riester-Rente in der Vergangenheit kritisiert, dass sie für Menschen mit geringem Einkommen wenig attraktiv ist. Ein wichtiger Punkt war hier, dass sie auf die staatliche Grundsicherung angerechnet wurde, sollte diese zum Tragen kommen. Letztendlich war die Riester-Rente für Betroffene dann eine Milchmädchenrechnung. Seit dem Januar ist das anders: Sparer können mindestens 100 bis maximal 200 Euro ihrer Riester-Rente behalten, wenn sie auf die Grundsicherung angewiesen sind.

Ebenfalls neu geregelt: Abfindungen bei kleinen Riester-Renten

Wenn der monatliche Anspruch auf eine Riester-Rente später gering ausfällt, kann der Anbieter diesen Rentenanspruch zu Beginn der Auszahlungsphase mit einer einmaligen Zahlung abfinden. Diese Einmalzahlung muss im Jahr ihrer Zahlung voll versteuert werden. Diese Versteuerung fällt ab diesem Jahr ermäßigt aus.

Wahlrecht für Riester-Produkte

Seit 1. Januar 2018 gibt es außerdem ein neues Wahlrecht für Riester-Produkte. Riester-Sparer haben die Wahl, ob sie die oben erwähnte Abfindung gleich zu Beginn der Auszahlungsphase oder am ersten Januar des Folgejahres erhalten möchten. Letzteres hat für den Sparer folgenden Vorteil: Erhält er die Abfindung erst im Jahr des ersten vollen Rentenbezugs, hat er in der Regel geringere Einkünfte als im Jahr davor. Die Folge: Die steuerliche Belastung, die durch die Zahlung entsteht, ist geringer.

Bild: Pixabay_2198053_MarvinRoaw

 

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