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Wechseljahre – Aufbruch in eine neue Lebensphase

Erstellt von am 20. Juni 2017 – 17:410 Kommentare

Hormone können vielen Frauen helfen

(djd). Hitzewallungen, Zyklusstörungen, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme: All das sind typische Beschwerden, die in den Wechseljahren auftreten und den Alltag erheblich belasten können. Statistisch gesehen sind die meisten Frauen zwischen 49 und 55 Jahre alt, wenn ihre Regel ausbleibt. Die Umstellungsphase kann aber bereits mit Anfang 40 beginnen. In vielen Fällen trägt eine gesunde Lebensweise mit bewusster Ernährung und regelmäßiger Bewegung dazu bei, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Doch etwa ein Drittel aller Frauen ist nach Angaben des Bundesverbandes der Frauenärzte durch den Verlust der Hormonproduktion so stark beeinträchtigt, dass eine medizinische Unterstützung notwendig ist.

Frühzeitige Behandlung kann gesundheitliche Vorteile bringen

Einige Frauen mit Wechseljahresbeschwerden hatten bisher gesundheitliche Bedenken, wenn ihnen vom Arzt eine Hormonersatztherapie empfohlen wurde. Zudem wurde die Menopausale Hormontherapie (MHT) in den letzten Jahren kritisch gesehen, denn die weltweit bekannte Women’s Health Initiative-Studie (WHI) warnte vor Nebenwirkungen. Im April 2016 stellten zwei der amerikanischen Autoren dieser Studie die Ergebnisse erneut dar und konnten belegen, dass der Nutzen einer frühzeitigen Hormongabe bei Weitem die möglichen Risiken übersteigt. Darüber hinaus wiesen die Autoren auf eine vorbeugende Wirkung auf verschiedene Erkrankungen hin, etwa auf Dickdarmkrebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Osteoporose. Nach den aktuellsten Studienergebnissen überwiegen die gesundheitlichen Vorteile einer Menopausalen Hormontherapie daher deutlich.

Den Gestagenmangel ausgleichen

Frauenärzte verordnen Patientinnen, die ihre Gebärmutter noch haben, zusätzlich zu der Einnahme von Östrogen auch ein Gestagen. Viele setzen dabei auf naturidentisches Progesteron wie etwa in Famenita. Das ist ein weibliches Geschlechtshormon, das vor allem in der zweiten Zyklushälfte in hoher Konzentration im Körper vorkommt. Progesteron kann beispielsweise das Ein- und Durchschlafen erleichtern und Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Regelblutung ausgleichen. Zudem dient es als Botenstoff im Gehirn, der die Psyche und das Wohlbefinden beeinflussen kann. Unter www.wechseljahre-machwasdraus.de gibt es mehr Informationen zur Hormonersatztherapie. Tipp: Wenn Stress im Alltag die Wechseljahresbeschwerden zusätzlich verstärkt, gelingt es anhand eines gezielten Stressmanagements und Entspannungstechniken wie Atemtraining, Yoga und Meditation, die Situation zu verbessern.

BIld: pixabay.com, silviarita, 2300105

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