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Nachhaltiges Investieren dank Ökorendite

Erstellt von am 15. August 2013 – 03:560 Kommentare

Gruene Tafel mit verschiedenen Worten aus dem Bereich NachhaltigkeitViele Anleger haben heute bereits von nachhaltigen Anlagen gehört. Dennoch zeigt sich häufig ein Aufklärungsproblem, denn selbst die Anlageberater wissen nicht immer über die ökologischen Anlagen Bescheid.

 

Die Krise am Markt

Folglich ergibt sich eine starke Zurückhaltung bei den Anlegern im Kauf von Grünanlagen. Waren ethische Investments früher noch stark verrufen, so sollte man heute erwarten können, dass die Menschen die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit verstanden haben. Gerade im Bereich ETF stehen hohe Gewinne in Ausssicht. Viele Experten gehen davon aus, dass die immer noch schwierigen Zeiten auf den Finanzmarkt dafür verantwortlich sind, dass die Anleger sich nicht an neuartige Trends trauen. Dennoch wird die Illusion von einer Vereinigung zwischen Finanzmarkt und Umwelt nicht aufgegeben. Fragen sollte man sich angesichts der Krise bei den nachhaltigen Anlagen jedoch, wie diese Vereinigung aussehen soll.

Umsatz und Anlagestrategien

Grünanlagen sind heute in der Schweiz mit rund 739 Milliarden Franken vertreten. Voraussetzung um den Namen ethische Geldanlage zu tragen ist die Abwendung von allen militärischen und ökologischen und Menschen verachtenden Herstellungsformen, welche Unternehmen nutzen können um Profite zu machen. Ganz vorne im Bereich der ethischen Anlagen steht das Engagement für die Umwelt und auch soziale Aspekte werden stärker berücksichtigt.
Weiterhin werden Anlagen ausgeschlossen, die ihr Kapital aus den Verkäufen von Alkohol, Atomkraft, Tabak oder der Gentechnik beziehen. Anlagen, die auf diese Faktoren verzichten, machen in der Schweiz rund 31 Milliarden Franken an Anlagen aus. Doch dies ist nicht das einzige Kriterium. Neben dem Ausschluss bestimmter Unternehmen werden gleichzeitig auch die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche für eine Anlage ausgewählt. Dennoch meinen Experten, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange in Sachen nachhaltige Investments ist.

Wie geht es weiter?

Immer noch herrscht auf den Finanzmarkt Uneinigkeit bezüglich der Definition. Auch die Positionierung auf dem Markt ist noch sehr schwierig, da ökologische Anlagen immer noch nicht denselben Ruf haben wie die konventionellen Formen. Dies liegt unter anderem auch daran, dass Manager, die sich mit nachhaltigen Fonds und am Index orientieren, hohe Gehälter verlangen. Hinzu kommt die allgemeine Diskussion über aktive und passive Investments des Fondsmanagement. Die passive Strategie arbeitet dabei mit dem SMI, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Foto von: N-Media-Images – FotoliaSimilar Posts:

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