Home » RiesterRente News

Riester-Rente ist nicht sicher vor Pfändung

Erstellt von am 27. April 2012 – 15:520 Kommentare

Die Riester-Rente ist eine kapitalgedeckte und staatlich geförderte Form der Altersvorsorge, die bei Arbeitnehmern immer beliebter wird. Obwohl die Riester-Rente gesetzlich vor Pfändung geschützt ist, gibt es dennoch Ausnahmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich umfassend mit dem Thema „Riester-Rente“ und der entsprechenden Gesetzeslage auseinander zu setzen.

Die Vorteile der privaten Altersvorsorge

Die Riester-Rente gilt als eine der beliebtesten Varianten zur privaten Altersvorsorge. Da die regelmäßigen Einzahlungen zusätzlich vom Staat gefördert werden, können Sie sich im Laufe der Jahre ein gutes finanzielles Polster schaffen. Auch wenn Sie berufsbedingt Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung sind, lohnt sich die private Vorsorge allemal. Immerhin können Steuererhöhungen und Rentenkürzungen im Alter zu schweren finanziellen Problemen führen. Wenn Sie also auch in der Rente ein angenehmes Leben führen möchten, sollten Sie sich so früh wie möglich um die private Absicherung kümmern. Als Arbeitnehmer haben Sie die Möglichkeit, einen Vertrag für die Riester-Rente abzuschließen und sich somit vor der Altersarmut zu schützen.

Alles rund um die Riester-Rente

Das angesparte und staatlich geförderte Kapital ist während der Anspar- und Abrufphase aufgrund des Übertragungs- und Abtretungsverbotes vor Pfändung geschützt. Darüber hinaus wird das angesparte Kapital der Riester-Rente nicht zu den Vermögenswerten in den Bereichen Arbeits- und Sozialhilfe gezählt. Allerdings besteht dieser gesetzliche Schutz nicht für „überzahlte Beiträge“, sprich Überzahlung. Im Grunde genommen ist es also nicht möglich, die bereits angesparten Kapitalerträge zu fänden. Doch wie immer bestätigen auch in diesem Fall Ausnahmen die Regel. Vermögen, das nicht auf steuerlich geförderten Beiträgen basiert, kann gepfändet werden. Das gilt natürlich auch für die Riester-Rente, die im Allgemeinen als sehr sicher betrachtet wird.

So können Sie Ihre Riester-Rente vor der Pfändung schützen

Um staatliche Förderungen bei der Riester-Rente zu erhalten, muss der Vertrag den strengen Richtlinien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entsprechen. Riester-Verträge müssen demzufolge fünf Kriterien erfüllen, damit die staatlichen Zuschüsse gewährt werden. Ein besonders wichtiger Punkt ist der Ausschluss von Übertragungen und Pfändungen. Um die staatlichen Zuschüsse bei der Riester-Rente zu erhalten, müssen ausnahmslos alle fünf Kriterien erfüllt sein – andernfalls haben Sie einen Vertrag, der Ihnen in Zukunft nicht viel nützen wird. Natürlich ist es auch wichtig, die staatliche Förderung in jedem Jahr zu beantragen. Falls Sie das nicht tun, ist eine Pfändung Ihrer Riester-Rente ebenfalls möglich.

Der ideale Riester-Vertrag

Beim Abschluss eines Riester-Vertrages sollten Sie alle Konditionen genau unter die Lupe nehmen. Achten Sie vor allem darauf, dass sämtliche Kriterien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erfüllt sind. Die Riester-Rente ist an sich eine sehr empfehlenswerte Form der privaten Altersvorsorge und weist im Gegensatz zu anderen Finanzprodukten viele Vorteile auf. Bedenken Sie jedoch, dass die Riester-Rente nur so gut wie ihr Anbieter ist. Mit dem richtigen Anbieter sind Sie bestens vor Pfändung, Übertragung und ähnlichem geschützt und können sich im Alter über viele Ersparnisse freuen.Similar Posts:

Comments are closed.