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Riestern oder Rürupen – Was bringt mehr?

Erstellt von am 25. Februar 2012 – 15:030 Kommentare

Eine private Altersvorsorge ist für einen finanziell entspannten Lebensabend mittlerweile unerlässlich. Die staatliche Rente alleine reicht nicht mehr aus. Es stellt sich aber die Frage, welche Form für Sie am attraktivsten ist.




Privat vorsorgen und von staatlichen Förderungen profitieren

Der Gesetzgeber hat längst erkannt, dass die gesetzliche Rentenversicherung aufgrund der älter werdenden Gesellschaft an ihre Leistungsgrenzen stößt. Deswegen rät die Politik genauso wie Verbraucherschützer dazu, zusätzlich private Rentenversicherungspolicen abzuschließen. Als Anreiz hierfür haben Regierung und Parlament verschiedene staatliche Förderungen beschlossen. Am bekanntesten sind die sogenannte Riester-Rente sowie die Rürup-Rente. Es kommt auf Ihre jeweilige berufliche Situation an, um feststellen zu können, welche Variante für Sie besser ist. Da die Altersvorsorge eine Entscheidung für das gesamte Leben ist, sollten Sie sich vor Vertragsabschluss intensiv mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Es ist empfehlenswert, unabhängige Experten wie von der Rentenversicherung Beratung München zu konsultieren. Allgemein kann der Hinweis gegeben werden: Als sozialversicherungspflichtig Beschäftigter mit niedrigem oder mittlerem Einkommen ist die Riester-Rente die beste Lösung. Als Selbstständiger sollten Sie auf die Rürup-Rente setzen. Es gibt von diesem grob skizzierten Rat aber vielfältige Ausnahmen.

Die unterschiedlichen Arten der Förderung

So beschränkt sich der Kreis der Förderungsberechtigten bei der Riester-Rente keinesfalls nur auf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Auch verheiratete Hausfrauen und -männer, deren Partner Anspruch auf Riester haben, können einen entsprechenden Vertrag abschließen. Freiberufler wie Journalisten oder Schauspieler, die über die Künstlersozialkasse versichert sind, haben ebenfalls diese Fördermöglichkeit. Gibt es die Chance auf Riester-Förderung, sollten Sie diese nutzen. Der Staat zahlt in diesem Fall nämlich jährlich einen Zuschuss. Momentan sind das 154 Euro. Weitere Zulagen gibt es für Kinder, für die Sie noch Kindergeld erhalten. Für Selbstständige ist dagegen die Rürup-Rente die einzig mögliche Form der staatlich unterstützten Altersvorsorge. Bei dieser wird die Förderung als Steuernachlass gewährt: Sie können die Versicherungsprämien beim Finanzamt geltend machen. Sowohl bei der Riester- als auch bei Rürup-Rente ist es wichtig, sich einen qualitativ hochwertigen Vertrag auszusuchen. Ein unabhängiges Beratungsinstitut hilft dabei. Private Altersvorsorge sollte jeder betreiben und dabei von den staatlichen Unterstützungsleistungen profitieren. Die Wahl zwischen Riester- und Rürup-Rente hängt wesentlich von ihrem momentanen beruflichen Status ab. Es empfiehlt sich, dass Sie sich vor dem Abschluss eines Vertrages unabhängig beraten lassen.

Bild von: Frank HeinzelmannSimilar Posts:

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