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Vorteile der Wohn-Riester-Förderung

Erstellt von am 18. Oktober 2011 – 14:400 Kommentare

Sorgenfrei durch VorsorgeSeit 2008 ist es dank des Eigenheimrentengesetzes möglich, seine Riester-Rente für den Kauf oder Bau der eigenen vier Wände einzusetzen. Diese Art des Bausparens bezeichnet man als Wohn-Riester. Nachdem der Gesetzgeber 2005 die klassische Eigenheimzulage gestrichen hat, ist Wohn-Riester sozusagen die moderne Form staatlicher Förderung von privatem Wohneigentum. Wer in eine Riesterrente der Sparkasse einzahlt, kann diese Spareinlagen benutzen, um Kredite seiner Baufinanzierung schneller zu tilgen, und damit insbesondere die Zinsbelastung deutlich mindern. Im Endeffekt zahlt man weniger für den Bau oder Kauf einer Immobilie. Dieser in den Wohn-Riester investierte Betrag wiederum lässt sich voll von der Steuer absetzen. Alternativ kann man mit seinem Geld aus der Riesterrente auch die Eigenkapitalquote erhöhen. Bei einer höheren Eigenkapitalquote erhält man automatisch bessere Kreditkonditionen.

Die Vorteile von Wohn-Riester

Wohn-Riester ist an drei Bedingungen geknüpft. Erstens muss es sich um eine Immobilie in Deutschland handeln, für die das Geld eingesetzt wird. Zweitens: Der Geförderte hat seinen Hauptwohnsitz ebenfalls in Deutschland. Und schließlich muss das geförderte Wohneigentum vom Antragsteller später selber genutzt werden. Wer die bestehenden Vorgaben erfüllt, hat nun verschiedene Möglichkeiten. Er kann angespartes Guthaben aus einem bestehenden Riester-Vertrag entnehmen und damit den Kauf oder Bau einer Immobilie teilfinanzieren. Dieser Betrag muss nicht zwingend wieder später vor Rentenbeginn in den Vertrag zurückgezahlt werden. Das Guthaben verbessert die Eigenkapitalquote. Ein niedriger Zinssatz für den Baukredit ist die Folge.

Bare Geldvorteile

Wer vor 2008 ein Eigenheim erworben hat, profitiert womöglich dennoch vom Wohn-Riester. Solche Immobilien sind eigentlich von der Förderung ausgeschlossen. Aber sobald man das Rentenalter erreicht hat, können Teile des angesparten Riester-Guthabens für die Tilgung einer eventuellen Restschuld eingesetzt werden. Die vermutlich für die meisten Sparer attraktivste Komponente des Wohn-Riesters ist aber die Darlehenstilgung. Wer ein neues Eigenheim baut oder kauft, kann seinen Riester-Sparbetrag zur Tilgung der Kreditraten benutzen. Die Tilgung des Darlehens wertet der Staat als Aufwendung für die Altersvorsorge. Von den verschiedenen Typen der Riester-Rente kommt am ehesten der Banksparplan – wie etwa eine Riesterrente der Sparkasse – zur Eigenheimfinanzierung in Frage. Eine solche Riesterrente der Sparkasse ist fest verzinst und wird ohne Abschluss- oder Kontoführungsgebühren angeboten. Der Sparer läuft nicht Gefahr, dass die Geldvorteile, die er durch das Wohn-Riester erhält, wieder durch andere Abgaben zunichtegemacht werden.

IMG: Mark Ucker – Fotolia.deSimilar Posts:

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