Home » Finanztipps

Bedingungen unterschiedlicher Riester-Verträge

Erstellt von am 17. Oktober 2011 – 17:460 Kommentare

Riester-RenteBei der sogenannten Riester Rente handelt es sich um besondere Form einer privaten Rente, welche vom Staat vor allem durch Zulagen aber auch Sonderausgaben-Abzugsmöglichkeiten gefördert wird. Infolge des Altersvermögensgesetzes wurde diese Förderung eingeführt und ist größtenteils im Einkommenssteuergesetz geregelt. Der Name dieser Förderung stammt von Walter Riester, dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Er schlug diese Förderung als freiwillige privat Altersvorsorge vor, die durch eine Altersvorsorgezulage vom Staat gefördert wird. Diese Förderung wurde infolge der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 2000/2001 ins Leben gerufen, weil das Nettorentenniveau vom Eckrentner von 70 auf 67 Prozent verringert wurde. Jeder, der zulagenberechtigt ist kann diese private Altersvorsorge inklusive staatliche Förderung nutzen.

Wer ist zulageberechtigt?

Zu den zulageberechtigten Personen gehören rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer sowie Selbstständige, Bezieher von Arbeitslosengeld, Bezieher von Krankengeld, ALG-II-Empfänger, nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen, Wehr- und Zivildienstleistende, geringfügig Beschäftigte, Bezieher von Vorruhestandsgeld, Beamte, Richter und Soldaten, Amtsträger, Kindererziehende usw. Bei der Riester Rente mit der Aachen Münchener oder von anderen Anbietern wird eine lebenslange Rente in gleicher oder auch steigender Höhe bezahlt wird. Sollte der Versicherte vor der vereinbarten Garantiezeit versterben, kann der Ehepartner die Rente beziehen. Das Besondere an der Riester Rente mit der Aachen Münchener oder anderen Anbietern ist im Laufe der Ansparphase vor der Pfändung geschützt.

Die Riester Rente im Vergleich

Riester Verträge gibt es in den beiden Varianten: der private Altersvorsorgevertrag und die Gehaltsumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge. Bei der privaten Riester Rente werden die Beiträge aus Einkommen gespart, welches bereits versteuert und sozialversicherungsbereinigt ist. Des Weiteren zahlen die Pflichtversicherten in der Auszahlungsphase keine erneuten Krankenkassen-Beiträge auf Vorsorgeleistungen. Denn diese Form von privater Rente wird mit vollständigem Alterssteuersatz herangezogen. Die betriebliche Riester Rente zeichnet sich auch noch dadurch aus, dass in der Auszahlphase die Krankenkassenbeiträge für Pflichtversicherte und freiwillig Versicherte entrichtet werden. Die Riester Rente ist vor allem für kinderreiche Familien von Vorteil, wenn diese über ein geringes Einkommen verfügen. Von der Riester Rente profitieren vor allem diejenigen Personen, welche von der Renten-Absenkung betroffen sind, d.h. alle, welche in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind.

IMG: Volker Witt – Fotolia.comSimilar Posts:

Comments are closed.