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Staatliche Förderung fürs Eigenheim mit Wohnriester

Erstellt von am 28. Juli 2011 – 17:150 Kommentare

Wer ein Eigenheim plant, kann in Kombination mit einem Wohn Riester Vertrag staatliche Zuschüsse erhaltenWer als Bundesbürger an eine zusätzliche, private Altersvorsorge denkt, wird hauptsächlich bei Lebensversicherungen oder Rentenmodellen wie der staatlich geförderten Riesterrente landen. Doch auch die Investition in eine eigene Immobilie verschafft zum Lebensabend hin größere, finanzielle Freiräume und befreit von teuren Mietzahlungen, so dass hier von einer indirekten Altersvorsorge gesprochen werden kann. Seit dem Jahr 2008 unterstützt der Staat diese Art der Vorsorge durch Immobilien mit Eigennutzung mit der sogenannten Eigenheimrente, im Volksmund auch Wohnriester genannt.

Die Grundlagen des Wohnriester-Konzeptes

Ähnlich wie bei einem klassischen Vertrag zur Zusatzrente, der mit einer Bank oder einem Finanzdienstleister abgeschlossen wird, zahlt der zukünftige Eigenheimbesitzer einen festen, monatlichen Beitrag in sein Vorsorgeprodukt. Das so entstehende Vermögen kann zum gewünschten Zeitpunkt in vollem Umfang oder zu drei Vierteln ausgelöst werden, wobei die Summe zeitlich nachvollziehbar in den Erwerb bzw. den Bau einer eigenen Immobilie investiert werden muss. Damit eine echte Eigenheimförderung vorliegt, muss die erworbene Immobilie selbst genutzt werden, eine Weitervermietung ist somit ausgeschlossen.

Arten der staatlichen Förderung beim Wohnriester

Der namentliche Vergleich mit der klassischen Riesterrente irritiert etwas, da der Staat keine jährlichen Zuschüsse zu den eingezahlten Beiträgen leistet. Vielmehr findet eine steuerliche Begünstigung der Darlehenszahlungen statt, falls mit dem ausgezahlten Kapital eines Wohnriester-Vertrages ein Darlehen zur Baufinanzierung getilgt werden soll. Der Wohnriester lässt sich so grob mit einem Bausparvertrag vergleichen, bei dem nach einer jahrelangen Ansparphase eine Auszahlung der Summe mit einer ergänzenden Darlehensfinanzierung stattfindet. Die Tilgung dieses Darlehens muss nach Vorgaben des Gesetzgebers bis zum 68. Lebensjahr erfolgen, um so bei Eintritt ins gesetzliche Rentenalter garantiert auf die eigene Wohnimmobilie vertrauen zu können.

Auf die staatliche Förderung nicht verzichten

Da das Konzept des Wohnriesters erst im Jahr 2008 eingeführt wurde, ist es aktuell noch nicht so beliebt wie andere Fördervarianten, deshalb jedoch keine schlechte Wahl für die individuelle Altersvorsorge. Wer schon in jungen Jahren darüber nachdenkt, eine eigene Immobilie zu errichten und später im eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung leben zu wollen, findet mit Verträgen zum Wohnriester eine sinnvolle Option vor, hierfür auf lange Sicht staatlich gefördert zu werden. Eine Analyse, welche Finanzanbieter die Eigenheimrente zu welchen Konditionen anbieten, lohnt in jedem Fall.

Bildmaterial vom Fotokünstler fuxart erstellt, welcher für Fotolia publiziert.Similar Posts:

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