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Riester-Rendite durch Steuervorteile erhöhen

Erstellt von am 23. Mai 2011 – 10:350 Kommentare

Wenn man die Steuererklärung korrekt durchführt, kann man seine Rendite beim Riestern stark erhöhenAlleinstehenden und/oder Besserverdienern winkt momentan eine hohe Riester-Rendite aus ihrem Vertrag über die sogenannte Riester Rente. Diese Riester-Rendite könne man durch Steuervorteile erzielen, wenn man die Ausgaben für Riester als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend mache, erläutert hierzu Ralf Eibel in seiner Funktion als Betriebsvorstand der PSD Bank Köln. Man müsse deshalb gezielt beim Erstellen der eigenen Einkommenssteuererklärung darauf achten, keine der möglichen Riester-Vorteile zu verschenken, so Eibel weiter.

Der Weg zur möglichen Riester-Rendite

Alleinstehende werden aufgrund der sogenannten Günstigerprüfung bei gleichen Einkommensverhältnissen steuerlich besser als Ehepaare (mit Kindern) gestellt, wenn es um die Ermittlung möglicher Steuervorteile durch die Riester-Ausgaben geht. Das Finanzamt vergleicht bei der Günstiger-Prüfung die potenzielle Ersparnis bei der Steuer mit den bereits ausgezahlten Zulagen bei Riester. Ist die Steuerersparnis größer als die Zulage bei der Riester Rente, so wird der Differenzbetrag als Steuervorteil vom Finanzamt erstattet. Je mehr Personen in einer Familie leben, desto mehr Zulagen erhalten sie. Foglich wird die Differenz immer kleiner oder ist überhaupt nicht vorhanden. Eibel weist deshalb Alleinstehende darauf hin, dass sie nicht vergessen sollen, beim Anbieter ihrer Riester Rente die Zulage zu beantragen und rät zu einem Dauerantrag, denn durch diesen geschehen die jährlichen Beantragungen automatisch.

Der Staat fördert die Riester Rente über Zulagen, die aus zwei Komponenten bestehen: Die Altervorsorgezulage und den Sonderausgabenabzug. Genau aus dem Zusammenspiel dieser beiden Komponenten ergibt sich die mögliche Steuerersparnis für Alleinstehende und Besserverdiener, wie sie Eibel beschreibt.

Der von Zulagen ausgenommene Personenkreis

Die Riester Rente wurde durch den Staat im Jahr 2001 eingeführt. Namensgeber war der damalige Arbeitsminister Walter Riester. Die Riester Rente ist ein privat finanzierte Altersvorsorge, die durch den Staat mit Zulagen unterstützt wird. Nicht für Zulagen berechtigt oder deshalb auch von der erläuterten Methode der Riester Rente Rendite über Steuervorteile ausgenommen, sind nicht rentenversicherungspflichte Selbstständige, geringfügig versicherungsfrei Beschäftigte, Pflichtversicherte in der berufsständischen Versorgung (zum Beispiel Apotheker oder Tierärzte), Empfänger einer Rente aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit und nicht rentenversicherungspflichtige Studenten. Weitere Informationen hält hierbei das Portal Hilfreich bereit.

Das Foto stammt vom Nutzer ‚XJ6652‘ aus der Fotolia-CommunitySimilar Posts:

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