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Das individuelle Riester-Produkt

Erstellt von am 4. März 2011 – 11:490 Kommentare

Viele Verbraucher sind entweder über- oder unterversichert. Sobald es sich um keine Pflichtversicherung handelt, herrscht Skepsis unter deutschen Bundesbürgern. Daher wird vermehrt nach einer besseren Aufklärung der Bürger durch den Staat gefordert.

Mehr Transparenz durch Versicherungs-Vergleich

Doch die Verbraucher sollten sich nicht nur auf Vater Staat verlassen, so haben sie, besonders hinsichtlich einer privaten Altersvorsorge, auf sogenannten Verbraucher-Portalen die Möglichkeit eines Versicherungs-Vergleich. Riester-Produkte sind sehr unterschiedlich, nicht nur in ihrer Handhabung, sondern auch hinsichtlich der Rendite. Daher ist im Vorhinein wichtig zu klären, welches der Produkte am geeignetsten für den jeweiligen Sparer erscheint. Verbraucher haben nämlich die Wahl zwischen Banksparplänen, Fondssparplänen, Rentenversicherungen oder seit 2008 auch die Wahl des Wohn-Riesters als klassisches Darlehen oder als Bausparvertrag.

Zulagen und Boni

Die Zulagen vom Staat sind dabei immer dieselben. So bekommen alle Riester-Sparer jährlich einen maximalen Betrag von 154 Euro Grundzulage plus je 185 Euro beziehungsweise für alle ab 2008 Geborenen 300 Euro Kinderzulage. Wer bereits in jungen Jahren anfängt zu sparen und noch vor Beendigung seines 25. Lebensjahres einen Riester-Vertrag abschließt, bekommt zusätzlich einen Bonus von 200 Euro. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen Riester-Sparer allerdings selbstständig daran denken, die Zulagen auch zu beantragen. Viele haben dies in den letzten Jahren versäumt und dadurch enorm viel Geld verschenkt.

Sparpläne

Die klassische Riester-Rente ist insbesondere für alle Anleger mittleren Alters geeignet, da diese sehr sicher ist und man sich darum nicht weiter kümmern muss. Ebenfalls für diese Klientel eignet sich der riestergeförderte Banksparplan. Mit mittleren Renditeaussichten sowie keinem Verlustrisiko bei vorzeitigem Ausstieg, eignet er sich aber auch für jüngere Menschen. Fondssparpläne dagegen enthalten ein gewisses Risiko und sind daher eher etwas für jüngere Leute, die sich die höheren Renditechancen nicht entgehen lassen wollen.

Ein Bauspardarlehen hingegen ist vor allem für alle diejenigen geeignet, die sich später damit ihren Traum vom Haus finanzieren wollen. Immobilienkäufer profitieren von den niedrigen Zinsen der Bauspardarlehen und können so im Alter mit Hilfe des Staates mietfrei wohnen.

Foto: parazit – Fotolia.comSimilar Posts:

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