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Die private Altersvorsorge – das Zukunftsmodell?

Erstellt von am 5. Dezember 2010 – 16:420 Kommentare

Riesterrente für Frauen: besondere Herausforderungen. Foto: tbel - Fotolia.com

Allein von der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wird in einigen Jahren niemand mehr leben können und schon gar nicht seinen gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten können. Die private Altersvorsorge wird ein ganz wichtiger Baustein für das Alterseinkommen, ohne den in wenigen Jahren niemand mehr auskommen wird.

Private Altersvorsorge gibt es schon länger

Die private Vorsorge für das Rentenalter gab es auch schon, bevor die Regierung offiziell informiert hat, dass die Renten nicht so sicher sind, wie es seinerzeit versprochen wurde und das Rentenniveau in den kommenden Jahren immer weiter sinken wird (siehe Artikelpark.de). Hinzukommt die Inflation, sodass heute niemand genau weiß, was er von seiner Altersrente wird kaufen können.
Schon immer gab es Menschen, die zusätzlich private Altersvorsorge betrieben haben, in dem sie entsprechende Kapitallebensversicherungen abgeschlossen haben, Festgeld angelegt oder auf betriebliche Altersvorsorge zurückgreifen konnten.

Ohne private Vorsorge droht die Altersarmut

Erst seit Mitte dieses Jahrzehnts wird davon gesprochen, dass die private Altersvorsorge nicht einfach ein nettes Zubrot ist, sondern, dass es sich dabei um das Modell der Zukunft handelt und ohne private Vorsorge der Lebensabend mit Sicherheit von Altersarmut geprägt sein wird. Ein schreckliches Wort, besonders für die, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, aber mangels privater Vorsorge im Alter noch auf Grundsicherung zurückgreifen müssen, weil ihre Rente aufgrund des geringen Einkommens so bescheiden ausfällt.
Bleibt nur die Frage offen, was alle diejenigen tun sollen, die kein Geld haben, um Altersvorsorge zu betreiben, weil sie entweder von der Hand in den Mund leben oder Hartz IV beziehen.

Foto: tbel – Fotolia.comSimilar Posts:

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