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Für wen empfiehlt sich eine Rechtsschutzversicherung?

Erstellt von am 10. August 2010 – 13:540 Kommentare

Jeder kennt diesen Ausspruch: „Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland zwei verschiedene Paar Schuhe!“ Woran mag das nur liegen? Sind wir denn nicht alle gleich vor dem Gesetz? Leider muss man hier wie so oft feststellen, wer über genügend finanzielle Mittel verfügt, hat wesentlich mehr Möglichkeiten, sein Recht durchzusetzen. Gut ist es deshalb, kann man auf eine Rechtsschutzversicherung zugreifen.

Versicherungen für verschiedenste Fälle

Genauso, wie es verschiedene Rechtsgebiete gibt, gibt es ebenfalls verschiedene Versicherungen. Manche Angelegenheiten können mit einer Rechtsschutzversicherung überhaupt nicht abgesichert werden. Dazu gehören zum Beispiel Scheidungsverfahren. Übliche Leistungen sind dagegen Schadenersatzansprüche aus Verkehrsunfällen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten, wenn man diese mit versichert hat.
Eine Rechtsschutzversicherung ist nicht unbedingt als preiswert zu bezeichnen. Der Beitrag richtet sich nach den versicherten Risiken. So kann man eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abschließen, die lediglich bei Verkehrsunfällen jeglicher Art eintritt oder eine Privatrechtsschutzversicherung, die etwa bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder Schadenersatzansprüchen aus Schäden unter Privatpersonen eintritt. Wer beruflich einem hohen Risiko von Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt ist, für den dürfte die Berufsrechtsschutzversicherung genau das Richtige sein.

Es gilt die Vorschriften zu beachten

Vor einem Rechtsstreit ist man niemals sicher. Trotzdem sollte man über eine Rechtsschutzversicherung erst nachdenken, wenn man alle anderen Risiken abgesichert hat. Im Allgemeinen sollte man vor einer Rechtsschutzversicherung eine Privathaftpflichtversicherung und eine private Altersvorsorge besitzen. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den Versicherungen, die man vor der Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben sollte Der Besitz einer Rechtsschutzversicherung wirkt sich auf die Gerichte nicht positiv aus. Die Richter kann man durch das Vorhandensein einer Rechtsschutzversicherung nicht auf seine Seite ziehen. Oftmals scheitert aber ein Rechtsstreit bereits daran, dass sich gar kein Richter damit befasst, weil dem Kläger das Geld zum Einreichen der Klage fehlt oder weil das Geld für die Erstellung eines Gutachtens oder die Ladung von Zeugen nicht ausreicht. In dem Falle hat man meist verloren. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die vorgenannten Kosten und erhöht damit die Chance, dass man sein Recht durchsetzen kann.
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