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Keine Angst vor Altersarmut: Vorsorgen.

Erstellt von am 3. September 2009 – 16:440 Kommentare

Lieber rechtzeitig Vorsorgen © Oliver Flörke - Fotolia.com

Angst vor Altersarmut? Lieber rechtzeitig Vorsorgen.© Oliver Flörke - Fotolia.com

Für die jüngere Generation sieht es schlecht aus, denn jeder zweite, der jetzt zwischen 20 und 35 Jahre ist, muss damit rechnen, dass seine Altersbezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung weniger als 958 Euro betragen. Nicht gerade ein tolles Polsetr für einen schönen Lebensabend.

So zumindest der „Vorsorgeatlas Deutschland“, welchen das FZG der Universität Freiburg erarbeitet hat. Trotzdem schätzen viele Experten die Lage nicht als dramatisch ein, da die Menschen offensichtlich schon erkannt haben, dass eine zusätzliche private Altersvorsorge notwendig ist. Der Vorsorgestatus der 20 bis 65 Jährigen Bundesbürger ist in dieser Studie geografisch dargestellt worden. Auf einer Karte ist erkennbar, wie hoch in den verschiedenen Regionen Deutschlands das Rentenniveau und die Beamtenpensionen sind. Zudem ist zu sehen, welche Ansprüche aus der Riester Rente und einer eventuellen betrieblichen Altersvorsorge erwartet werden könne. Eine dritte Einnahmequelle fürs Alter wird ebenfalls berücksichtigt: Renditen aus Immobilien- und Geldvermögen finden Sich ebenfalls im Vorsorgeatlas. Dazu gehört natürlich auch Immobilien erben.

Altersversorgung auf Hartz-IV-Niveau

Die Freiburger Forscher sind der Meinung, dass die Richtung korrekt sei. Dennoch haben junge Menschen bei der gesetzlichen Rentenversicherung, durch die Rentenreform von 2001, keine günstige Ausgangslage – ihnen wird lediglich eine Grundversorgung garantiert. Und auf die will sich wohl niemand beschränken – bedeutet das doch eine Altersversorgung auf Hartz-IV-Niveau. Die Forscher urteilen aber, mit Blick auf die vom Staat geförderten Riester-Verträge, dass die Rentenreform trotzdem absolut funktionieren kann, wenn jeder seine persönliche Verantwortung für die Altersvorsorge ernst nimmt.
Spitzenreiter im Vorsorgeatlas sind –wie war es anders zu erwarten- Oberbayern und Schwaben. Oberbayern liegt dabei vor Schwaben und das nicht nur bei den Renten und Pensionen, sondern auch beim Riester-Einkommen und betrieblichen Renten. In den Bereichen Immobilien- und Geldeinkünften liegt Schwaben gemeinsam mit Oberbayern in der führenden Gruppe bundesweit. Eine Alternative zur Riester Rente könnte auch eine Immobilie sein. Für ie Bewertung der Immobilien in München (Stadt) ist der Immobilien Wertgutachter München zuständig.

Welche Zahlen sind gemeint

In unserer Region werden, laut Berechnung, die Renten wenigstens 1.002 und die Pensionen 2.573 Euro ergeben. Wenigstens mit 343 Euro dürfen all diejenigen rechnen, die einen Riester-Vertrag ihr Eigen nennen und weitere 889 Euro kommen für all diejenigen dazu, die eine betriebliche Altersvorsorge haben. Durschnittlich kommen aus Geld- und Immobilienvermögen noch einmal etwa 425 Euro hinzu.
Jedoch gibt es noch ein absolutes und ein relatives Problem. Gutverdiener gehören zum relativen Problem, denn diese könnten in den „Stand der Unterversorgung“ geraten. Das heißt Sie haben im Alter deutlich weniger Geld zur Verfügung als während der Berufstätigkeit. Geringverdiener betrifft das deutlich schlimmere absolute Problem: Ihnen droht die Altersarmut.
Von der Unterversorgung sprechen die Forscher, wenn Altersbezüge unter 60 Prozent des zuletzt erhaltenen Bruttoeinkommens ausmachen, denn dies könnte bedeuten, dass in der bisherigen Lebensführung erhebliche Abstriche gemacht werden müssen. Dies aber führt laut Experten nicht zur Altersarmut, denn bei einer Erklärung der FSZ heißt es, dass selbst der Großteil der Unterversorger das Alterseinkommen, welches über der Armutsgrenze liegt, erreichen würden.

FZG wehrt sich gegen Übertreibungen

Das Forschungszentrum Generationsverträge wehrt sich gegen die Übertreibungen aus den Medien, denn sie sagen, dass die kolportierten Zahlen der deutschen Bevölkerungsarmut von 40 Prozent nicht aus den Studien hervorgehen.
Dazu gaben sie folgendes Beispiel: Hat ein Arbeitnehmer zuletzt einen Bruttoverdienst von 4.000 Euro gehabt, verfügt es als Rentner über 2.000 Euro und gilt, da er nur noch 40 Prozent von seinen Einkünften bezieht, als unterversorgt. Aber deswegen ist er längst noch nicht arm.
Die Forscher stellen klar, dass ein Armutsrisiko nur bei den Personen besteht, die ein sehr geringes Alterseinkommen haben, dazu zählen in heutigen Zeiten fast ausschließlich Geringverdiener.
Das Resultat aus der Analyse der gesammelten Daten lautet: Die Bürger können sich trotz Rentengarantie nicht mehr auf die staatliche Altersvorsorge verlassen, sondern müssen die unterschiedlichen Möglichkeiten der privaten Vorsorge optimal kombinieren. Gerade junge Menschen haben dabei jedoch gute Chancen, da Sie auch noch auf sichere und trotzdem renditestarke langfristige Anlagen setzen können – Wie zum Beispiel eine fondsgebundene Riesterrente. Also kein Grund zur Knarre zu greifen – Lieber Vorsorgen. Eine gute Vorsorge für das Alter ist auch das Festgeldkonto. Hier kann der Vorsorgende durch hohe Zinsen bei langen Laufzeiten sich für das Alter absichern. Auch kurzfristige Geldanlagen, wie das Tagesgeld bieten eine gute Möglichkeit vorzusorgen. Mehr Informationen zur InsolventberatungSimilar Posts:

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